von Johannes Dietel

Barsche on the Rocks I: Tackle-Basics und ein “Geheimtipp”

Zwar ist die Eisangel-Saison dank der steigenden Temperaturen schon wieder am Abklingen. Aber ein paar schöne Bilder und ein paar kleine Tipps für die nächste Saison können ja nicht schaden. Im ersten Teil geht’s ums Tackle. Im zweiten um Angel- und Bohrstrategien.

Das Tackle halte ich klein. Ich will Strecke machen und dabei so wenig wie möglich tragen. Bohrer. Rute. Eine kleine Tasche. Knipse. Das wars. Vorher drei Spiegeleier essen. Ein bisschen was trinken. Und ab dafür! Am liebsten gehe ich deshalb mit nur einer Rute los.

Die Rute ist relativ straff und hält einem großen Barsch auch was entgegen. Auf meiner Cardinal sitzt bei Plusgraden eine 8er Crystal-Fireline mit einem 1 m langen Trilene Fluorocarbon-Vorfach. Bei Minusgraden fische ich 20er Mono.

In meiner kleinen Tasche, die ich wahlweise umhängen oder umschnallen kann, befinden sich außerdem noch meine Angelpapiere, eine Zange zum Hakenlösen und Schnurknipsen und  ein Lipgrip – falls mal ein großer Hechtschädel aus dem Loch schaut oder ein großer Barsch knapp hängen sollte.

Natürlich dürfen kleine Einhänger nicht fehlen. Und dann ist da noch meine kleine Köderbox. Die ist randvoll mit Blech.

Viele Balance-Jigs und Zocker. Die Balance-Jigs brechen weit zur Seite aus und suchen einen größeren Radius ab. Die Zocker blinken stärker und flattern schön. Da muss man schauen, was die Barsche wollen. Den Anfang macht bei mir meistens ein Balance-Jig, weil der ein größeres Gebiet „ausleuchtet“. Ich mag es, wenn die Jigs unten hell und oben etwas dunkler sind. Im klaren Wasser ist blau/weiß eine gute Kombi.

Niemals ohne die Roten!

“Ohne die großen Bloodworms gehe ich eigentlich gar nicht mehr aufs Eis. Die sind die Macht.” Das sagt “Finesse-Jochen” Dieckmann. Und der ist inzwischen ein ausgefuchster Mormyschka-Spezi. Ich setze ja beim Eisangeln auf etwas schwerere Geschütze. Aber ich gehe genauso ungern ohne die Powerbait-Zuckmücken-Imitate los wie Jochen.

Mir ist bei den ersten Versuchen nämlich aufgefallen, dass die Fische oft an den dekorierten Haken kleben. Da muss was dran sein, das die Fische mögen. Sei es die aggressive rote Farbe oder der Geschmack.

Kategorien : Angel-Technik

Kommentare Geschlossen

  • Kategorien

  • Besucher-Barometer

    • 9 668 besucher seit dem Monatsanfang
    • 93 700 besucher seit Eröffnung des Blogs
  • Was in meinem Kopf so herumspukt: Spinnfischen, Bisse, Barsch, Zander, Hecht, Finesse Rigs, Dropshotten, Jiggen, Faulenzen, Jighead Wacky, Weighted Wacky, Texas-Rig, Carolina-Rig, Minnows, Creatures, Softjerks, Würmer, Tubes, Krebse, Action Shads, Ripple Minnow, Ripple Shad, Dropshot Minnow, Realistix Minnow, Pulse Shad, Janine, Jochen Dieckmann, Veit Kazimiersch, Steve Reuther, David Wenzel, Berkley-Raubfisch-Team, Berkley, Sebile, Mitchell Mag Pro Lite, Abu Garcia, Rocksweeper, Fantasista, Revo, Fireline, Nanofil, Trilene 100%, Sparkle Nymph, Twitchbait, Crankbait, Swimbait, Angeln, Fischen, Fangen…

  • Kalender

    Februar 2012
    M D M D F S S
    « Jan   Mrz »
     12345
    6789101112
    13141516171819
    20212223242526
    272829  
  • Suchen

    PURE FISHING

    Rainer's Blog

    Blog ansehen Alle Blogs
  • Johannes Dietel Berkley Blog