Wind, Wasser und Wathose

Hecht Wathose

Der Saisonstart auf Hecht sollte in diesem Jahr auch gleich die Jungfernfahrt mit dem Bellyboot werden, aber es kam anders als gedacht. Das Wetter machte uns einen gehörigen Strich durch die Rechnung und durch den angesagten Sturm war das Angeln vom Belly leider unmöglich. Also ging der Griff zur Hodgman-Wathose und das ausgewählte Gewässer musste zu Fuß erkundet werden. Gute Hechtbestände und ausgedehnte Flachwasserzonen deuteten, auch mit der Wathose, eine verheißungsvolle Hechtangelei an.

SaisonstartA

Doch ein zweiter Faktor machte auch das nicht so einfach wie erhofft – ein ungewöhnlicher hoher Wasserstand. Wir kämpften uns zwar mutig durch die dichtesten Schilfwälder, aber bis zum Freiwasser war oft kein Durchkommen, da wir schon deutlich zu tief im Wasser standen. Also blieben nur die schlechteren Spots, zu denen man einfach waten konnte und dort erwartete uns dann Wind und Welle. Aber auch grenzwertige Angelei macht Spaß.

SaisonstartB

Der ein oder andere Hecht ließ sich dann doch noch verhaften, auch wenn der Wetterwechsel anscheindend bei den Hechten unbeliebt war. Schöne Hechte bis knapp 80cm konnten gelandet werden und das neue Gewässer zeigte ganz klar sein Potential auf. Wir werden auf jeden Fall mit dem Bellyboot wieder kommen und bestimmt noch ein paar gute Fische verhaften. Jetzt steht aber erstmal der nächste große Trip in den hohen Norden vor der Tür…

SaisonstartD

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