Berkley Fireline Ultra 8 Carrier im Test

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Bekanntermaßen fische ich seit Jahren geflochtene Schnüre und vor allem Schnüre aus dem Hause Spiderwire auf all meinen Rollen. In den letzten Monaten habe ich mir aber mal die neue Berkley Fireline Ultra 8 Carrier angeschaut und bin echt begeistert von der neuen Schnur von Berkley. Das spezielle an dieser neuen 8fach Geflochtenen ist das Thermofusionsverfahren, mit dem die 8 Stränge verschmolzen werden. Das Geniale ist – Berkley hat es trotzdem in den Griff gekriegt die Schnur sehr abriebfest zu bekommen.

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Somit hat man mit der Fireline alle Vorteile einer Thermofusionsschnur: Hohe Wurfweite, glatte Oberfläche und keine Wasseraufnahme. Die Nachteile wurden aber nahezu beseitigt und man hat trotzdem gute Tragkraftwerte und eine sehr gute Abriebfestigkeit.

Die neue Fireline ist relativ steif und ist in den Durchmessern 0,12 bis 0,39mm verfügbar. Für mich ist sie die richtige Schnur für leichte bis mittlere Angelei, da die Tragkraft einfach nicht so hoch ist wie bei einer klassischen Geflochtenen. Überall wo weites Werfen gefordert ist und geringer Druck auf die Schnur, wie beim Vertikalangeln, ist die Fireline Ultra 8 Carrier aber mittlerweile meine erste Wahl.

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Nach ausgiebigen Angeltagen kann ich auch zur Haltbarkeit nichts negatives sagen. Die Berkley Fireline ist wirklich sehr haltbar und ich könnte keine Schwächungen der Oberfläche ausmachen. Wegen der glatten Oberfläche empfehle ich euch übrigens den verbesserten Albright als Verbindungsknoten – wie der funktioniert seht ihr in diesem Blogbeitrag.

Die 3 Schnurfarben sind auch sehr gut gewählt und bieten gute Sichtbarkeit mit der Crystal oder der neongelben Variante. Wer es dezenter mag, spult sich die Smoke auf die Rolle – das sieht gerade bei dunklen Rollen auch wirklich edel aus. Das Thema Farbe ist dann auch mein einziger Kritikpunkt: Als alter Code Red Fan der ersten Stunden, hätte ich mir natürlich noch eine rote Fireline gewünscht…

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