Basics Teil 4 – die 3 wichtigsten Köder

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Fotos: Christian Siegler / Dirk Nestler

Kaum eine Angelei entwickelt sich schneller und stetiger weiter als das Spinnfischen. Trotzdem gibt es für mich, trotz all der neuen Köderentwicklungen und Montagen, drei ganz klare Musthaves in jeder Köderbox. Ohne diese Klassiker sollte man eigentlich nie ans Wasser gehen, denn jeder hat sein spezielles Einsatzgebiet und jeder kann euch an schwierigen Tagen vorm Schneidern bewahren.

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Spinner – der dreht durch

Die absolute Nummer 1 unter den Kunstködern ist der Spinner. Absolut universell, ein perfekter Sucher und zudem spricht er gleich mehrfach die Raubfische an. Ein Spinner ist eigentlich nichts weiter, als eine Metallachse mit Öse und Haken im Sprengring am anderen Ende. Dazwischen wird es interessant: Gewichtskörper geben Stabilität und Gewicht und dann kommen ein oder zwei Spinnerblätter auf der Achse. Die rotieren beim Einkurbeln im Wasser und reizen Hecht, Barsch und Co. durch ihre Druckwelle und Farb- und Lichtreflexe im Wasser. Schlanke Spinnerblätter machen weniger und breite mehr Druck im Wasser. Je nach Gewicht kann man einen Spinner in verschiedensten Wassertiefen führen. Somit ist der Spinner ganz klar der absolute Top-Klassiker und gehört in jede Köderbox!

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Gummifische – flexibles Weichgetier

Verhältnismäßig neumodisch ist da der Gummifisch, aber nicht weniger universell. Auch mit einem Gummifisch kann man sehr flexibel angeln. Im Grund genommen handelt es sich um einen Köder aus meist künstlichem, unterschiedlich weichem und verschieden farbigem Material. Formen gibt es unendlich viele – von Wurm, über Krebs bis klassischer Fischform. Ohne den bekannten Jighaken funktioniert ein Gummifisch nicht und wie man den richtig aufzieht seht ihr hier nochmal. In jeder Köderbox gehört er, weil man gerade in tieferen Gewässern sehr effektiv damit angeln kann, man über sehr große Entfernungen fischen kann, der Gummifisch sehr realistisch Beute darstellen kann, man ultralangsam zur kalten Jahreszeit angeln kann und, und das ist einzigartig, viele Fischarten bei Fehlbissen auch mehrfach attackieren. Ein Muss in jeder Köderbox, erst recht wenn es auf Zander und Barsch geht.

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Wobbler – hart und wackelig

Der dritte Köder im Bund ist der Wobbler. Auch wenn das Bild keine Wobbler im eigentlichen Sinne zeigt, sondern wieder spezielle Gruppen der Hardbaits, wie Jerks und Tailbaits, soll es doch die unendliche Auswahl an Hartplastikködern darstellen. Wobbler sind teilweise wahre Kunstwerke des Köderbaus und teilweise stecken viele Jahre Entwicklung in einem kleinen Wobbler. Warum sind sie so wichtig in der Köderbox? Weil man mit dem richtigen Wobbler unglaublich einfach angeln und erfolgreich sein kann. Wichtig ist es, den richtigen Wobbler, für den richtigen Einsatzzweck auszuwählen. Wobbler sind zumeist mit Tauchschaufeln ausgestattet und für entsprechende Tiefen gebaut. Wie ihr die richtige Auswahl trefft, seht ihr hier. Zu den 3 Topködern gehören sie, weil sie akustisch und optisch sehr auffällig agieren, sehr realistisch anmuten können und eine sehr geringe Fehlbissquote aufweisen. Also immer eine Hand voll passender Wobbler in der Box haben!

Kategorien : Allgemein, Köder