Abu Garcia Shiro Nano Spin

Seit gut einem Jahr habe ich meine Fantasista Shiro Nano 591 L Spin jetzt im Einsatz. Eigentlich ist das sogar die aktuell einzige Spinnrute die ich noch nutze. Gerade beim ultraleichten Bachforellenangeln mit leichten Wobblern, Streamern oder Spinnern lege ich manchmal die leichte Baitcasterrute zur Seite. Bei so leichten Ködern hat die Stationärrolle halt doch ihre Vorteile.

Die Shiro Nano Serie ist nicht ganz billig, aber für das Geld bekommt man eine wirklich feine Rute. Hochverdichtetes Kohlefaser, Fujiring und -Rollenhalter, EVA-Griffe und ein stabiles Transportrohr ist dabei. Bei den leichten Modellen ist der Griff separiert und bei den 2 schwereren Modellen ist die Rute mittig zweigeteilt. Die ganze Serie ist natürlich auch ultraleicht, meine 591 wiegt gerade mal 108g.

Der Blank ist straff und schnell, hat eine sehr schöne parabolische Aktion und ein sehr strapazierfähiges Rückrat. Meine 2-10 Gramm Rute musste auch schon einen 70+ Hecht in der Strömung verkraften und hat sich tapfer geschlagen. Primäre setzte ich sie natürlich an Salmonidengewässern ein und erpirsche mir Äschen und Forellen mit leichten Hardbaits. Für mich ist sie dafür das optimale Fanggerät. Auch große kampfstarke Forellen steckt sie weg, macht aber auch bei deiner 30er ordentlich Spaß. Zum leichten Barsch- und Döbelangeln ist sie natürlich auch geeignet. Wenn ihr grundsätzlich in stark strömenden Gewässern angelt, nehmt aber lieber das 21g Modell. Gerade Döbel über 50cm gehen in der harten Strömung ja dann meistens ab wie Raketen, dafür ist die 10g Variante dann ein wenig zu leicht.

Die Rolle sollte natürlich auch entsprechend leicht sein. Ich empfehle eine 500er – 2000er Stationärrolle im 200g Bereich (zbsp. Revo Neos oder Premier). Damit ist die 591 ML gut ausbalanciert und kann entspannt über Stunden gefischt werden. Wenn ihr also gute Salmonidengewässer habt, schaut euch die Shiro Nano Serie mal an! Ein Stück Rutenbaukunst an dem ihr lange Freude haben werdet.

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