Meine ersten „dänischen“ Forellen

Meine ersten „dänischen“ Forellen

Einen Teil meines diesjährigen Sommerurlaubs habe ich dazu genutzt um einige Forellen in unserem nördlichen Nachbarland auf die Schuppen zu legen. Bisher war ich noch nicht in Dänemark, habe jedoch viele Angelfreunde von diesem „Put and Take Land“ schwärmen hören. Es wurde mir im Vorfeld von tollen naturbelassenen Seen, an denen man ggf. sogar alleine fischt berichtet. Des Weiteren sollte, nach den Erzählungen, die Fischgröße eine ganz andere, als in den meisten deutschen Forellenanlagen sein. Daher war ich vor Besuch der ersten dänischen Forellenseen gespannt bis in die Haarspitzen.

Als ich die ersten Anlagen in Augenschein genommen und befischt habe, konnte ich sofort nachvollziehen, wovon meine Angelkollegen geschwärmt haben. Die Anlagen sind überwiegend eingebettet in eine grandiose Natur, sodass der Entspannung nichts mehr im Wege stand.

Forellensee, Forellenseen Dänemark

Im Gegensatz zu den deutschen Anlagen, wo zu meist der Betreiber im Verlauf des Angeltages den Tagesschein verkauft, musste an den Anlagen die ich befischt habe eine Zeitkarte vor Beginn des Angelns gelöst werden. Die Kosten richten sich hierbei sehr stark nach der Zeitspanne. Je länger die Karte gelöst wird, umso günstiger wird der Tarif verhältnismäßig. Ich persönlich halte dieses für ein sehr gutes System, da jeder Angler z.B. nach der Arbeit ein oder zwei Stunden fischen kann ohne eine ganze Tageskarte lösen zu müssen.

Nach dem Erwerb der Angelkarte ging´s dann ans Wasser. Auf Grund der Gewässergröße habe ich überwiegend mit einer flach laufenden Bombarde gefischt.

Forellenteich, Forellenseen Dänemark

Einer der größten und natürlichsten Forellenseen Dänemarks

In Bereichen, wo die Fische sich nah am Rand zeigten, habe ich sogar mit einem 1,5g schweren Federkiel mit Glasgewichten gefischt.

Leichte Forellenmontage, Federkiel, Leichte Pose

Federkielmontage

Da die Forellen im Sommer relativ zickig waren, habe ich, trotz der Fischgröße, relativ leicht gefischt. Zum Einsatz kam die Berkley Lybra und die Berkley Sensor

Forellenrute, Tremarella Rute

TroutTec Sensor

mit der Mitchel Mag-Pro RZT . Die Rolle habe ich bespult mit einer 16er Monofilen. Als Vorfach habe ich ebenfalls 16er Mono benutzt. Das mag einigen, auf Grund der zu erwartenden Fischgröße, von 1kg bis ca. 8kg, relativ dünn vorkommen, aber hier darf man nicht vergessen, dass es sich um sehr große Seen handelt, an denen ich nicht mit mehr als fünf Mitanglern gleichzeitig gefischt habe. Es war also kein Problem, wenn die Forellen 30m Schnur von der Rolle mit der gut eingestellten Bremse gerissen haben.

Große Forelle

Kampfstarke Lachsforelle

Als Köder kam überwiegend der gute alte Power Bait zum Einsatz. Als Farben haben sich weiß/ blau und braun als am fängigsten herausgestellt. Hierbei sollte ihr jedoch darauf achten, dass der Köder relativ groß ausfällt und eine ordentliche Druckwelle erzeugt. Kleiner Dreher, wie ich sie am liebsten forme, brachten weniger Bisse. Da an vielen dänischen Forellenseen das Fischen mit Maden bzw. echten Bienenmaden nicht gestattet ist, solltet ihr auf jeden Fall die künstlichen Honey Worms von Berkley nicht vergessen.

Künstliche Bienenmaden

Diese sind auf Grund der der möglichen Farbkombinationen mehr als nur eine Alternative zur Paste.

Mein Fazit ist durchweg positiv. Ich konnte an den verschiedenen Anlagen einige kampfstarke Lachsforellen erbeuten.

IMG_0710

Große Forellen, Dänische Lachsforellen

Ich hoffe, ich konnte Euch auch ein Bisschen für Dänemark begeistern.

Ich komme auf jeden Fall noch mal wieder.

Vielleicht sehen wir uns im Norden beim Drill einer kampfstarken Lachforelle oder erstmal auf unserer Facebookseite https://www.facebook.com/Berkley-Trout-Tec-328171783907801/.

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