Was ist eigentlich PowerBait?

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Hört man das Wort „PowerBait“ denken die meisten Angler an den extrem beliebten Forellenteig von Berkley. Eine Assoziation die zwar stimmt, aber nur zur Hälfte – denn eigentlich heißt er Berkley PowerBait TroutBait. Ein Forellenteig den es mittlerweile in diversen Farben und Aromen gibt.
Im eigentlichen Sinne steht PowerBait jedoch für die Lockstoffformel, die 1988 erstmals auf den Markt kam und seither stetig weiterentwickelt wird. Dabei handelt es sich nicht nur um einen Duft oder ein Aroma, sondern vielmehr um eine geheime Zusammensetzung diverser Inhaltsstoffe die Fischen glaubhaft vermitteln etwas fressbares gefunden zu haben. Die Slogans auf jeder PowerBait Packung wie „Fish Bite and Won’t Let Go“ oder „Fish Hold on 18x Longer“ kommen nicht von ungefähr. In den USA wird in speziellen Labors stetig an der Formel gearbeitet. Fische werden mit unterschiedlichsten Mischungen gefüttert, bis der ideale Köder entsteht den Fische fressen. Das kann man auch beim Forellenangeln beobachten, wo die Fische umhertreibende Stücke PowerBait TroutBait von der Oberfläche aufsammeln. Beim Ausnehmen der Fische findet man diese Stücke nicht selten im Magen wieder. Ein Beweis dafür, dass PowerBait wirklich funktioniert.

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Mehr als nur Forellenteig

Doch nicht nur bei dem berühmte Forellenteig baut Berkley auf die PowerBait-Formel, nein auch bei diversen Gummifischen, Kunstmaden oder Raubfischgelen. Überall wo PowerBait drauf steht, ist auch PowerBait drin – wie z.B. PowerBait TroutBait, PowerBait Ripple Shad, Powerbait Pulse Shads, PowerBait Maggot, PowerBait Raubfischgel etc.
Bei Gummiködern wird die PowerBait-Lockstoffformel direkt dem flüssigen PVC beigegeben. Der Köder ist also von Haus aus mit einem Lockstoff versehen und muss nicht erst in einen solchen eingelegt werden. Der Vorteil: Das Aroma kann nicht abgespült werden und ist auch nach hunderten Würfen noch am oder besser gesagt im Gummifisch.

Wahre Geschichte!

Das die Raubfische darauf stehen zeigt vor allem eine kleine Anekdote von mir:

Ich war gerade an meinem Hausgewässer Barschangeln. Es war bewölkt, dafür aber windstill und angenehm Warm. Zum testen hatte ich gerade die neuen Kunstködermodelle für die Saison 2016 dabei. Der neue PowerBait Pulse Shad brachte schon ein paar Barsche als direkt nach einem Auswurf mein Handy vibrierte. Ich lies den Köder mit offenem Bügel absinken und konnte schon die erschlaffte Schnur sehen, während ich mein Smartphone aus der Hosentasche zog. WhatsApp Nachricht von einem guten Freund, da sollte ich besser Antworten. Ich tippte los und war in die Konversation vertieft, als nach einiger Zeit irgendetwas Schnur von der Rolle zog. Ein beherzter Anschlag und einige Kurbelumdrehungen später war der Fisch gelandet. Ein Barsch – kein Riese – aber auf einen am Boden liegenden Köder der sich mindestens 5 Minuten nicht bewegt hat ein echtes Erlebnis.

 

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Ob das ein Zufall war? Ich glaube nicht, denn warum sollte ein Fisch ein sich nicht bewegendes Stück Plastik Fressen? Ohne PowerBait-Lockstoff bin ich mir sicher, ich hätte diesen Fisch nicht gefangen.
Zugegeben der Geruch der PowerBait Köder ist für uns ersteinmal gewöhnungsbedürftig, doch wenn die Fische darauf stehen kann ich verkraften, dass es für mich nicht so lecker wie ein frisch gegrilltes Steak riecht. 😉
Jeder der beim Forellenangeln auf PowerBait TroutBait vertraut, sollte auch den PowerBait Gummiködern eine Chance geben. Es lohnt sich!

Grüße und dickes Petri,
Christopher

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