Nachtfischen im Herbst – Rapfen, Zander, Barsche, Meerforelle

Moin Leute,

in diesem Blogbericht möchte ich euch zeigen, dass die Nachtfischerei im Herbst sehr effektiv sein kann.

Spinnfischen in der Nacht kennt man normalerweise nur vom Sommer, wo man neben den Dämmerungsphasen auch in der tiefsten Nacht gute Fische an Land ziehen kann und so den heißen Sommertemperaturen aus dem Weg gehen kann. In der letzten Zeit haben wir jedoch immer wieder gemerkt, dass gerade bei Kälteeinbrüchen die Nacht- und Morgendämmerungsphasen sehr erfolgreiche Fischerei mit sich brachten.

Aktuell spielt der Herbst uns ja einen ganz schönen Streich und zeigt sich mehr als goldener Oktober, als als stürmische Brücke zwischen Sommer und Winter. Ich habe zuletzt die Zeit genutzt und mich intensiv auf die Fischerei in den Zeiten zwischen 02:00 Uhr und 07:00 Uhr konzentriert und das zum Einen, weil ich so einen kleinen Angeltrip vor Arbeitsbeginn einplanen konnte und zum Anderen, weil es einfach bombastisch lief.

Rapfenbeinacht

Dieser gute Rapfen schnappte sich einen schnell unter der Oberfläche geführten Sebile Crankbait.

Als Köder verwende ich die für die jeweiligen Fischarten typischen Köder, wobei ich, egal auf welche Fischart ich angele, direkt unter der Oberfläche oder einen halben Meter darunter fische. Barsche, Zander, Rapfen und Meerforellen bissen meist deutlich aggressiver, als am Tag und zeigten keine Scheu auch größere Köder zu attackieren.

Nachtzander

Dieser Zander entschied sich für einen großen Gummifisch, der direkt unter der Oberfläche eingeleiert wurde.

Es war immer sinnvoll direkt in der Nähe von Kleinfischschwärmen zu fischen und die Fische mit großen Ködern etwas zum Fressen zu animieren und zu provozieren.

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Dieser Rapfen biss direkt nach dem Aufkommen des Köders inmitten einer großen Ansammlung von Weißfischen.

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Auch dieser Barsch biss direkt an einer Spundwand, nur Momente nachdem der Köder auf die Wasseroberfläche traf.

Der Vorteil an der Nachtfischerei ist, dass man sich bis in die Morgenstunden Zeit nehmen kann und sogar die Morgendämmerung ausfischen kann. Hier geht es meist noch einmal richtig zur Sache und die Fische eröffnen einem eine weitere Beiß- und Fangphase.

Sunrise

Gleich schiebt sich die Sonne vor die Steilküste…

Dämmerungsmefo

… und es knallt!

Als Equipment sollte neben einer Kopflampe auch mindestens eine weitere Lichtquelle nicht fehlen. Aufgrund der teils verlorenen Präzision beim Werfen, kann einem schon mal der eine oder andere Hänger mehr erwarten. Wer dann die neue Montage in der Dunkelheit knoten muss, weil er seine Lichtquelle vergessen hat, der wird die Nachtfischerei schnell verfluchen.

Ich hoffe ihr könnt ein bisschen Motivation aus diesem kleinen Bericht ziehen und zieht schnellstens ans Wasser, denn noch ist die Phase der Nachtfischerei mehr als heiß!

TL,

Euer Marc

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Kategorien : Allgemein, Raubfischangeln